Schriftgröße: kleiner / normal / größer

Konzept der SPÖ für die Marktstraße

Ich bin überrascht über die vielen positiven Reaktionen nach Veröffentlichung meiner Forderung", gesteht Unterkofler. Das zeige, dass dieses Thema vielen Emsern ein Anliegen sei.

Mit der Verlegung der Landesstraße 190 bietet sich in Hohenems nun die einmalige Chance, in der Marktstraße eine Fußgängerzone zu verwirklichen. Ich bedaure es sehr, dass die Stadt Hohenems dort keine Fußgängerzone vorgesehen hat", kritisiert Unterkofler. "Als Historikerin finde ich, dass Hohenems sehr viel zu bieten hat, was auch zahlreiche Bekannte, denen ich Ems gezeigt habe, bestätigen. Doch immer wieder muss ich feststellen, dass nicht nur Besucher, sondern auch viele Emser über den Zustand der Marktstraße empört sind."

Das jüdische Viertel wurde bereits sehr ansprechend gestaltet. Nun gilt es, der Marktstraße jenen Status zu geben, der dem historischen Erbe von Hohenems gerecht wird.

Verwahrloste Häuser

Unterkofler fordert auch von den Stadtverantwortlichen, dass mit den Eigentümern der noch verwahrlosten Häuser gesprochen werde, damit diese renoviert würden. Die Besitzer dieser Häuser müssen endlich ihrer Verantwortung gegenüber der Stadt und ihren Bürgern nachkommen.

Stadt ist gefordert

Es nützt nichts, wenn sich alle Jubeljahre einmal ein Geschäft in der Marktstraße niederlasse, sondern man muss auf einen gemeinsamen Termin hinarbeiten, an dem alle neuen Geschäfte wie Lokale oder Straßencafés feierlich eröffnen.

Glasdach, eine Möglichkeit

Inspiriert von ihren Reisen, schlägt Unterkofler auch vor, dass man die Marktstraße mit einem Glasdach überspannen könnte, wie dies in Innsbruck, London oder in St. Veit geschehen sei. Damit wäre auch bei Regen dieser Teil voll funktionsfähig. Zwischen zukünftigem Einkaufsareal neben der neuen Spange und dem Schlossplatz wären die Marktstraße und das Judenviertel eine tolle Verbindungslinie. Eine solche autofreie Zone würde mit Sicherheit die umliegenden Lokale beleben und diesen Stadtteil sowohl für die Emser als auch für die Gäste wesentlich attraktiver machen und damit das Zentrum aufwerten.

Wenn notwenig, finanziell einschreiten

Wenn notwendig muss die Stadt auch finanziell eingreifen und vorübergehend Immobilien in der Marktstraße erwerben, damit eine funktionierende Fußgängerzone schneller realisierbar ist. Finanziell wäre dies durchaus machbar, ist Unterkofler überzeugt, da ja die Stadt diese Häuser später wieder gewinnbringend verkaufen könnte. Es ist die Aufgabe der öffentlichen Hand lenkend einzugreifen.

Zurück zum Start ...